SG-Bille schwimmt in Dänemark

(22. Nov. – 24. Nov. 2013)
Am Freitag machten sich 30 Schwimmer aus verschiedenen Trainingsgruppen mit 4 Trainern und 2 Kampfrichtern auf den Weg nach Ringe (Dänemark – bei Odense) um beim 34. Ringe Svømme-Klubs Internationales Schwimmfestival zu starten.
Was uns dort erwarten sollte wird für viele lange in positiver Erinnerung bleiben. Nach etwas verzögerter Abfahrt und einer kurzen Pause wenige Kilometer vor der dänischen Grenze erreichten wir gegen 21:00 Uhr unsere Unterkunft, das Gymnasium in Ringe. In drei Klassenräumen durften wir unsere Nachtlager aufbauen. Ab Mittag fanden die Qualifikationsläufe über 100 m Lagen und 50 m Freistil statt, sowie die Finalläufe über 100 m Brust und 100 m Schmetterling. Hier konnten durch Lisa, Anfinn und Vivian über 100 m Brust jeweils 1.Plätze erreicht werden. In der Pause vor den Finalkämpfen und den abschließenden Staffeln wurde dann in der Schule
gegessen. Jede Menge Würstchen, diverse Salate und andere Beilagen hatten uns die Eltern mitgegeben.

Nach einem vom Veranstalter organisierten Frühstück ging es am Samstag zeitig in die Halle. 6 Bahnen und wenig Platz neben den aufgebauten Tribünen. Schnell wurde auf den für uns reservierten Plätzen das Bille-Lager eingerichtet und ein Gruppenfoto geschossen. Der Samstagabend ging anschließend mit 13 Finalteilnahmen, die mit 2 Silbermedaillen für Lisa und Theophil über 50 Freistil und 4 Bronzemedaillen für Jolin, Vivian, Sophie (50 Frei) und Sophie über 100 Lagen sehr erfolgreich weiter.

Am Sonntag standen dann noch 100 Freistil, 50 Schmetterling, 100 Rücken und 200 Lagen auf dem Programm. Auch hier wurden viele persönliche Bestzeiten aller teilnehmenden Bille-Schwimmer erzielt. Sophie (50 Schmetterling), Dilay, Celine, Anfinn (100 Rücken), Janne und Vivien (200 Lagen) erreichten in Ihrer Altersklasse  jeweils den 1.Platz. Siegerehrungen am Sonntag Neben den sportlichen Leistungen unserer Schwimmer möchte ich auch noch einmal die besondere Atmosphäre der Veranstaltung hervorheben. Angefangen mit dem Einmarsch der Wettkampfrichter mit musikalischer Unterstützung, den Siegerehrungen, die nicht so nebenher  gemacht wurden und auch dem Einmarsch einschl. Vorstellung der Schwimmer in abgedunkelter Halle unter Spotlight zu den Finalläufen hat dies rundum zu einer besonderen Atmosphäre geführt. Das Highlight dabei waren für mich die leuchtenden Knicklichter auf dem Boden des Beckens. Letzteres bei uns in Deutschland undenkbar! Bei so einer Atmosphäre bringt ein Wettkampf für alle, Schwimmer, Zuschauer und Kampfrichter richtig Spaß. Dass dann der Wettkampf noch mit Videobildern ins Internet übertragen wurde, ist noch ein zusätzliches Highlight, was wir in der Halle allerdings kaum mitbekommen haben.

Der größte Gewinner des Wochenendes war jedoch der Teamgeist der SG Bille. Am Samstagvormittag saß man noch ruhig und leise auf den zugewiesenen Plätzen und schaute sich mit Verwunderung (oder auch Bewunderung) an, wie die anderen Vereine Ihre Schwimmer
unterstützten. Schon zu den Finalläufen ging ein Ruck durch das Team und man präsentierte sich von nun an als Mannschaft! Es war egal, wer von der SG Bille im Wasser war, die Unterstützung kam und zwar für alle. Auch so ist es zu erklären, dass speziell auch die Jüngeren in den Finalläufen noch einmal eine deutliche Leistungssteigerung hinlegen konnten. Dies hielt dann auch den ganzen Sonntag an, so dass einige wahrscheinlich am Abend keine Stimme mehr hatten. So habe ich die SG Bille noch nicht erlebt – ich sage hierzu nur: „SG-Bille Ihr seid SPITZE SPITZE SPITZE – Danke!“ Mein Fazit: Eine super Veranstaltung, von der sich die Veranstalter in Hamburg einiges abgucken können und ich hoffe, dass die SG Bille nächstes Jahr wieder nach Ringe fährt! Martina und ich, als Kampfrichter, wäre auf jeden Fall gerne wieder dabei. Und nächstes Jahr bekommen wir auch die letzten hinter dem Ofen hergelockt, den Bus voll und Ringe gerockt!

Einen besonderen Dank an Astrid, Peter und auch Janne sowie Mareike und Lydia für Orga und Betreuung der Kinder vor Ort, auch Ihr ward Spitze!


Matthias Stehn
25. Nov. 2013

 

Bericht mit Fotos

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